Ursprung der Nudel - NudelTenne

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Ursprung der Nudel

Wissenswertes

Geschichte der Nudeln

Es war einmal vor vielen tausend Jahren, da hatten die Jäger und Sammler im Norden Chinas das Herumlaufen satt. Sie Wurden sesshaft und bauten Getreide an. Aus den Körnern kochten die Bauern Brei oder backten dünne Fladen.
Die alten Fladen, die zum Knabbern zu hart waren, brachen sie in kleine Stücke und kochten sie weich  das Grundrezept für Nudelsuppe!
So oder sehr ähnlich war die Geschichte, und wir können getrost davon ausgehen, dass die erste Nudel der Welt in China verspeist wurde.
Jedenfalls gibt es ein chinesisches Rezept, das über 4000 Jahre alt ist. Kunstvolle Schriftzeichen auf vergilbtem Pergament erklären ein göttliches Hühnergericht mit feinen Nudeln - die Nudeln werden aus Weizenmehl, Ei und Wasser zubereitet.
Die alten Chinesen hatten sich also mit Nudeln versorgt. Doch wie sah es in der restlichen Welt aus? Finster, sehr finster - noch heute tappen die Historiker ziemlich ratlos im Dunkeln.
Verschiedene Ausgrabungen beweisen zwar, dass auch andere Völker Teigwaren auf der Speisekarte hatten, aber eine lückenlose Nudelogie gibt es bis heute nicht.
Hier einige antike Nudelfans, von denen wir manche aus dem Schulunterricht nur als säbelrasselnde Krieger kennen:
Vor 2500 Jahren beherrschten die Etrusker das mittlere Italien. Wie viele südliche Völker, genossen sie das Leben und wollten auch auf der Reise ins Jenseits nichts missen. Etruskische Hügelgräber sind berühmt für großzügige Ausstattung und Mitgift. Im Hinterland Roms enthielten Grabfunde Kuchengerät zur Nudelherstellung und, wie man´s braucht ist auf den steinernen Grabpfeilern abgebildet.
Die Römer beendeten die etruskische Herrschaft, und die Nudel geriet etwas in Misskredit.
Teigwaren im Römischen Reich waren wohl eher ein süßer, klebriger Sattmacher für Arme.
Im 4. und 5. Jahrhundert nach Christuswurden Nudeln wieder etwas populärer:
Die Römer konnten sich einen luxuriösen
Speısezettel nicht mehr leisten, und die einfallenden Ostgoten bewiesen, dass Nudelessen stark macht. Allerdings nur für kurze Zeit. Das große Schweigen nach dem Untergang des Weströmischen Reiches legte sich auch auf unser Nudelthema.
Viel später, im 11. und l2
. Jahrhundert, wırd von nudelessenden Indern und Arabern berichtet. Wohl kein Zufall, da Indien zwıschen China und Arabien liegt! Zu dieser Zeit tauchen die asiatischen Namensvetter der „Spaghetti" auf:
Die Inder nannten ihre Nudeln „sevika", was Faden bedeutet, auch das arabische Wort „rischta" heißt „Faden" und ist persischen Ursprung. „Spaghetti" ist die Verkleinerungsform des italienischen „Spago", zu Deutsch „Schnur" oder „Zwirn". Eine Bezeichnung also für Nudeln in Form von „Schnürchen" bzw. „Fäden". Dabei haben Spaghetti durchaus nicht die älteste italienische Nudeltradition. Etrusker und Römer aßen eine Art Lasagne, mehr oder weniger breite Bandnudeln also, wie man röhrenförmige Makkaroni bastelt, lernten die Sizilianer schon früh von den Arabern.
Nun ein Wort zu Marco Pol, dem Kaufmann aus Venedig. Es wird behauptet, er hätte den Italienern die erste Nudel vorgestellt, und zwar eine chinesische. Wir wissen inzwischen. dass das mit der „ersten Nudel" nicht stimmt. Möglich ist aber das Marco Polo eine neue Nudelwelle ins Rollen brachte. Schließlich wurde er als bedeutendster Weltreisender des Mittelalters geachtet und verehrt. 1295 kehrte Marco Polo nach 20jähriger Reise aus China zurück und berichtete auch von den Nudeln und Teigwaren des Fernen Ostens.

Auszug aus „Das Nudelbuch"

TeigMischung
Nudelholz
Teigrole (Lasagne)
Spaghetti trocknen
Teigtaschen (Ravioli)
Handwerkzeug
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